Schwerer Verkehrsunfall auf der ST 2072
Um 14:08 Uhr alarmierte uns die Leitstelle zusammen mit den Kameraden aus Ellbach und Hechenberg zu einem schweren Verkehrsunfall auf der ST 2072 kurz nach dem Walgerfranz in Fahrtrichtung Geretsried gesehen. Die Leitstelle erhielt zunächst einen automatischen eCall Notruf, bei dem von einer eingeklemmten Person ausgegangen wurde. Die als erstes an der Einsatzstelle eingetroffenen Kräfte des Rettungsdienstes fanden dann 2 Fahrzeuge mit mehreren Verletzten vor, die frontal zusammengestoßen waren. Nachdem in keinem der beiden Fahrzeuge Personen eingeklemmt waren, konnten wir uns zusammen mit den Kameraden aus Ellbach sofort um die zahlreichen Verletzten kümmern und den Rettungsdienst bei der Erstversorgung wesentlich unterstützen. Kreisbrandmeister Thomas Fuchsgruber veranlasste als Einsatzleiter die sofortige Sperrung der Staatsstraße, die von Kameraden unserer Wehr beim Abzweig Farchet und von den Kameraden aus Hechenberg bei der Ausfahrt nach Hechenberg vorgenommen wurde. Nachdem ein Fahrzeug mit 9 Personen voll besetzt war galt es letztlich 11, zum teil schwer, Verletzte Insassen zu versorgen. Dabei haben die anwesenden Ersthelfer eine hervorragende Arbeit geleistet. Auf Grund mehrerer Alarmstufenerhöhungen für den Rettungsdienst, (bis hin zum Massenanfall an Verletzten 10-15 Pers.) trafen im Verlauf des Einsatzes nach und nach weitere Rettungsfahrzeuge sowie 3 Rettungshubschrauber, von denen 2 aus dem benachbarten Land Tirol stammten, an der Unfallstelle ein. Mit Leiterböcken und darüber ausgelegten Planen wurde für die Verletzten und deren Helfer etwas Schatten auf der freien Wiese geschaffen. Zur Klärung des Unfallherganges wurde auch ein Gutachter hinzugezogen und die Straßensperrung somit erst nach knapp 3 Stunden wieder aufgehoben werden. Unseren Einsatzkräften ist es ein besonders Anliegen den Ersthelfern für Ihre hervorragende Unterstützung und Zusammenarbeit herzlich zu danken. Vielen Dank dafür.
Sollte der/die eine oder andere das Erlebte im nach hinein doch mehr belasten als vor Ort gedacht, kann er/sie sich selbstverständlich gerne an uns oder an die Leitstelle wenden. Hier wird dann eine professionelle Hilfe vermittelt.