4 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen in 3 Tagen
Das leidige Thema - Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen - hält die Mannschaft zur Zeit wieder einmal auf Trab.
08:08.2026 05:52 Uhr – Feueralarm in einem Supermarkt an der Lenggrieser Straße.
Dort hatte ein automatischer Melder im Bereich der Bäckerei ohne erkennbaren Grund einen Alarm ausgelöst. Nach der Lokalisierung des Melders konnte die Brandmeldeanlage zurückgestellt werden und die 9-köpfige Mannschaft sowie der Rettungsdienst und die Polizei wieder abrücken.
09:08.2026 03:50 Uhr – Feueralarm in einem Wohnung- und Geschäftshaus in der Salzstraße.
Äußerst kompliziert gestaltete sich die Lage bei diesem Objekt. Wider Erwarten passte der, im Feuerwehrschlüsseldepot hinterlegte, Generalschlüssel nicht mehr für die Türen zum und im Gebäude, nachdem offensichtlich einige Schließzylinder ausgetauscht wurden, der im Depot hinterlegte Schlüssel aber nicht. Mit Hilfe von Bewohnern des Hauses und über eine gekipptes Toilettenfenster gelang es des Einsatzkräften dann zu dem betroffenen Feuermelder im Kellerlokal vorzudringen um festzustellen, dass dieser ohne erkennbaren Grund eine Alarm ausgelöst hatte. Nachdem sich die Brandmeldeanlage nicht wie üblich wieder zurückstellen ließ und weder der Betreiber noch ein anderer Ansprechpartner erreichbar waren wurde noch in der Nacht ein Techniker angerufen. Mit seiner Hilfe gelang es dann die Anlage wieder scharf zu stelle und so konnten die Kräfte erst nach knapp 1 ½ Stunden wieder abrücken.
09.08.2026 05:37 Uhr – 2. Feueralarm in einem Wohnung- und Geschäftshaus in der Salzstraße.
Kaum wieder im Gerätehaus eingerückt löste der automatische Melder im Kellerlokal wieder einen Alarm aus. Nachdem die Gaststätte aktuell nicht betrieben wird, wurde der defekte Melder außer Betrieb gesetzt. Auch in diesem Fall führte der Weg wieder über das Toilettenfenster zum Ziel.
11.08.2026 11:35 Uhr – Feueralarm im Rehazentrum Isarwinkel
Hier wurde der Feueralarm durch Kochdämpfe ausgelöst. Ein Eingreifen durch die Feuerwehr war nicht notwendig, so dass 9 Kräfte samt Polizei und Rettungsdienst den Einsatz nach einer halben Stunde wieder beenden und an ihre Arbeitsplätze zurückkehren konnten.