Fehlalarme werden teurer

25.10.2026
Feuerwehr
Kostenersatz auch bei eCall möglich

Fälschlich ausgelöste atomatiesch ausgelöste Notrufe belasten die Feuerwehren zunehmend. Insbesondere bei den Freiwilligen Helfern ist es nicht nur eine unnötige Alarmfahrt sondern jedesmal eine unnötige Anfahrt in das Grätehaus und nicht selten auch das Verlassen des Arbeitsplatzes. Nahezu jeder vierte Alarm ist bei der Tölzer Feuerwehr auf einen Fehlalarm zurück zuführen. Dabei schlagen insbesondere die Brandmeldeanlagen kräftig zu Buche. Hinzugekommen sind jetzt auch noch die automatischen Notrufe, die sogenannten eCalls, ausgelöst durch Kraftfahrzeuge aber auch Handys und Smartwatches. Die Ursachen für die Fehlalarme bei den Brandmeldeanlagen sind überwiegend auf das Fehlverhalten durch Handwerker oder Störungen in der Anlage zurückzuführen. Mit der Einführung des Kostenersatzes bei Fehlalarmen durch Brandmeldeanlagen sind die Alarme deutlich gesunken, leider aber in den letzten Jahren wieder spürbar angestiegen.
Mit der Novellierung des Feuerwehrgetzes 2025 besteht nun für die Städte und Gemeinden auch die Möglichkeit, fälschlich ausgelöste eCalls in Rechung zustellen. Von dieser Möglichkeit hat die Stadt Bad Tölz jetzt Gebrauch gemacht und in der letzten Bauausschußsitzung eine Pauschale von 500€ für diese Art von Fehlalarmen beschlossen. Auch die Pauschale für Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen wurde auf 1000€ angehoben. Echte Notfällen sind selbstverständlich auch weiterhin kostenfrei.
Die Feuerwehr bittet eindringlich darum, sich mit der Funktionsweise und dem richtigen Verhalten bei einem eCall auseinander zusetzten um ein Ansteigen der unnötigen Alarme zu vermeiden.