Gemeinschaftsübung mit der Tölzer Bergwacht

5. Oktober 2017
Technische Hilfeleistung in unwegsamen Gelände

Angenommen wurde die Explosion in einer abgelegenen Berghütte, bei der mehrere Jugendliche
eingeklemmt und schwer verletzt wurden.  
Wie sonst üblich, konnten wir die Einsatzstelle mit unseren Fahrzeugen nicht direkt  erreichen. Die Hütte lag etwa 250 m von einer Straße entfernt, so dass wir unsere Geräte mühsam bis zur Unglücksstelle tragen mussten. Die einbrechende Dunkelheit erforderte auch die Ausleuchtung der Wegstrecke und der Einsatzstelle. Während dem die Kameraden der Bergwacht die schwer verletzten und zum Teil eingeklemmten Burschen betreuten, deren Verletzungen professionell dargestellt waren, schleppten wir unsere Rettungsgeräte zur Unglücksstelle. Dort galt es dann Personen mit Lufthebekissen aus den Trümmern der eingestürzten Hütte zu retten. Mit dem Plasmaschneider musst eine Eisenstange abgeschnitten werden, die sich durch das Bein eines Jungen gebohrt hatte. Auch der Akkuspreizer kam zum Einsatz, damit ein Verletzter aus einem Metallgestell befreit werden konnte, in dass er eingeklemmt war.

Trotz der kräfteraubenden Übung hatten alle Gefallen an dem, von unserem Kameraden Wolfgang Weber, eindrucksvoll vorbereiteten Szenario. Er ist übrigens auch Einsatzleiter bei der Bergwacht.
So dauerte auch die „Nachbesprechung“  in einer kameradschaftlichen Runde mit den Bergwachtlern deutlich länger als gewohnt.