Übung - Brand im Seniorenwohnheim

18. Mai 2017
Zimmerbrand im 4. Obergeschoß

Zimmerbrand im 4. Obergeschoß eines Seniorenwohnheimes,
unter diesem Motto stand die Übung am Donnerstag dem 18. Mai 2017

Nachdem die Brandmeldeanlage im Pater-Rupert-Maier Heim ausgelöst hatte rückten wir gemäß unserer Alarm- und Ausrückordnung mit einem Löschzug (ELW1, TLF 16/25, DLK 23/12, LF 20/16) aus.

Das erste Fahrzeug wurde bereits vom „Ansprechpartner für die Feuerwehr“, gekennzeichnet mit einer roten Warnweste, empfangen und schilderte dem Einsatzleiter, dass es in einem Bewohnerzimmer im vierten Obergeschoß brennt und die Bewohnerin von den Pflegkräften bereits in Sicherheit gebracht wurde. Ebenso wurden die Bewohner der beiden daneben und des darüber liegenden Zimmers vorsorglich in Sicherheit gebraucht. Die Zimmertür wurde wieder geschlossen, so dass der Flur nur unwesentlich verraucht sei. Dem Einsatzleiter bestätigte sich bei seiner Erkundung die geschilderte Situation.

Er entschied sich deshalb die Brandbekämpfung über die Drehleiter und das Fenster vorzunehmen und die Zimmertür geschlossen zu halten. Diese wurde von einem Trupp mit dem C-Rohr der nassen Steigleitung und einem Rauchschutzvorhang gesichert. Zudem wurde vorsorglich noch ein Lüfter zur Belüftung des Flures in Stellung gebracht. Nachdem die Drehleiter das Fenster des Brandraumes angeleitert hatte, stieg ein Trupp mit Atemschutz und einem C-Rohr in das Bewohnerzimmer ein, das mit Theaternebel völlig verraucht war und löschte den „Brand“. Die Jugendgruppe versorgte das TLF 16/25 über einen nahegelegenen Hydranten mit Wasser. Nachdem der Brand gelöscht war wurde die Zimmertür geöffnet und der Raum mit dem bereitstehenden Lüfter entraucht.
Die Dokumentation erfolgte im Einsatzleitwagen.